Motivation für Überzeuger

Wir stehen ständig unter Strom und möchten so viele Menschen wie möglich davon überzeugen, ihre Gewohnheiten umzustellen oder auch nur ein wenig mehr über unsere Freunde, die Tiere nachzudenken.

Dabei kann jeder von uns gerne mal die Luft ausgehen und wir finden uns in einem Motivationstief wieder, in dem es nicht heißt „yeah, morgen wieder für die Tiere kämpfen!“, sondern „verflucht – morgen wieder arbeiten!“

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Wir sind keine Maschinen, trotzdem weiß jeder, was bei dieser Überschrift gemeint ist: „Setze Dich auch mal mit Dir selbst und Deinen eigenen Bedürfnissen auseinander!“

Bemerkt, wie sehr ihr auf tausende Aufgaben fixiert seid und wie viel Angst ihr vielleicht auch habt, „das Falsche“ zu tun.

Bleibt positiv: Wir packen das!

Fokussiert euer Ziel

Setzt euch realistische und positiv-getrimmte Ziele:

  • Statt „Ich will endlich anerkannt werden!“ formuliert es als Task mit „Ich werde zeigen, dass ich gute Ideen für XY habe!“

Nochmal: Wir sind keine Maschinen und können nur eine Sache nach der Anderen erledigen. Deshalb setzt ihr euch erreichbare Ziele, die ihr in der nahen Zukunft erreichen könnt: Bspw. einen Artikel bis nächste Woche zur Durchsicht freizugeben.

Wenn ihr mehrere Ziele habt, dann schreibt auf warum ihr genau das oder jenes verfolgen möchtet.

Research

Auch wenn ihr möglicherweise tausende Dinge auf Eurer To-Do-Liste habt: Ein wenig Recherche zu eurem #1 Thema, dass ihr fokussieren möchtet, schadet nie!

Lest nach, hört Podcasts an, recherchiert auf Webseiten anderer NRO oder stöbert auch bei YouTube zu dem Thema, was euch am meisten beschäftigt.

Ihr werdet sehen, dass viele Menschen da draußen schon ähnliche Ansätze hatten oder ganz und gar neue Möglichkeiten gefunden haben. Vielleicht hat sich auch einiges getan und ihr werdet mit den neuesten Infos versorgt.

Das bringt einerseits wieder ein wenig Motivation und vor allem aber neue Perspektiven.

Lasst es Spaß machen

Bewertet das Wort „Effektivität“ nicht falsch: Es muss Spaß machen, damit wir nachhaltig an unserem Ziel arbeiten können.  Nur so erreichen wir zusammen einen langhaltigen Erfolg für die gesamte Bewegung.

Wenn ihr in einem Büro zusammen arbeitet: Nutzt den Gang zur Toilette auch mal für einen Plausch oder eine Runde Ballwerfen im Büro. Wenn ihr Teile eurer Aufgabe erledigt habt, könnt ihr euch auch etwas gönnen: einen Kaffee, Tee, Mate, Wasser – als kleine Belohnung sozusagen.

Bewusstsein

Viel zu oft müssen andere Menschen uns auf unsere Qualitäten hinweisen.

Deshalb: Fragt euch selbst, welche Qualitäten ihr gerne an euch mögt (auch ohne Arbeitskontext). Ein paar Stichworte reichen.

Jetzt auf einen kleinen Zettel schreiben und vielleicht bei Gelegenheit nochmal wiederholen.

Fehlschlag

„I have not failed. I’ve just found 10,000 ways that won’t work.“, Thomas A. Edison

Viel mehr braucht man dem nicht hinzuzufügen: Wir können nicht scheitern, weil wir jeden Tag dazu lernen, wie es gehen könnte oder eben wie nicht.

Daher sollte ein kleiner Rückschlag euch nicht von eurem Vorhaben aufhalten, sondern lediglich die Perspektive etwas ändern.

Selbst wenn ihr – warum auch immer – von vorne starten müsst: Nehmt euch eine kurze Pause und denkt dann darüber nach, welche anderen, tollen Ideen ihr jetzt versuchen könntet.

Team up!

Wir sind ein gutes Team und zeigen das oft genug. Dennoch hilft es sehr, wenn wir uns dessen bewusst werden, bspw. bei einem kurzen Kaffee-Tee-Plausch oder bei einem gemeinsamen Feierabend-Orangensaft. Das öffnet manchmal ganz neue Horizonte und Blickwinkel.

Eine Mitarbeiterin auf dem Flur zu einem Projektansatz zu befragen kann sehr viele weitere Ideen mit sich bringen.

Immer wieder

Ihr seid selbst die einzigen, die euch motivieren können. Deshalb solltet ihr auch daran arbeiten euch immer wieder aufs Neue motivieren zu können.

Schreibt auf, was euch antreibt, was ihr sehr, sehr, sehr gerne macht und vielleicht auch warum ihr das macht. Wenn das über die Arbeit hinaus geht: Gerne auch aufschreiben!

Wenn ihr Ziele erreicht habt, dann schreibt das auf! Das kann ein Zettel sein, den ihr später nochmal aufnehmen könnt um zu sehen: „Ja, stimmt – das haben wir doch auch geschafft!“