Gransdorf: Tal der Finsternis

Gransdorf: Tal der Finsternis

Ich wollte eigentlich nie wieder einen Beitrag über dieses Kaff jenseits der Grenzen von Gut und Böse schreiben – aber es bleibt Mir nichts anderes übrig, wenn ich ruhig schlafen möchte.

Vor einiger Zeit hat unser geehrter Herr Bürgermeister mich wegen einem Leserbrief im TV öffentlich attakiert mit einem Rundbrief “an alle Gransdorfer”:

Gransdorf lohnt sich!
Das schöne Pamphlet, dem ein anderes Pamphlet folgte.

Mit dieser Aktion bin ich wiedermal darin bestätigt worden, dass eine (noch so kleine) Macht auch immer Machtausnutzung mit sich bringt; Ohne das Gransdorf-Wappen und den Titel “Ortsbürgermeister” wäre das Ganze sicherlich nur halb so wirkungsvoll gewesen.

Nun gab es aber auch wieder an Hexennacht (die Nacht zum 01.05.) eine Dorf-Community-Aktion der besonderen Art:

Gransdorf lohnt sich - Hexennacht 2014
Gransdorf lohnt sich – Hexennacht 2014
Gransdorf lohnt sich - Hexennacht 2014
Gransdorf lohnt sich – der Versuch es zu bereinigen

Ein Großteil unserer Straßen wurde nachts von unserer “Dorfjugend” verschönert. Große Schriftzüge und falsche Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkplätze und sogar ein Kreisverkehr. Alles, weil es nacht war und man nach dem Maibaumaufstellen nichts mehr besseres zu tun wusste.

Mir geht es nicht darum, dass sie es überhaupt gemacht haben – ganz spaßbefreit bin ich ja auch nicht! Es geht mir darum, wie sehr diese Aktion totgeschwiegen wird. Und das, obwohl sie einen (gefährlichen) Eingriff in den Straßenverkehr darstellt!

Aber die “normale” Dorfjugend fand es halt lustig – deshalb wurde kein Pamphlet vom Bürgermeister aufgesetzt – und erst recht keine Gegenmaßnahmen aufgenommen.

Zumindest bis heute: Am 04.05. wurde versucht die Farbe wieder von der Straße abzuspritzen. Aber die Kinder derart an den Pranger zu stellen, wie mich – das wäre falsch! Der Ansicht bin auch ich. Aber es ist einfach eine Art Diskriminierung: “Wer nicht dazugehört, hat auch nichts zu kamellen!”

Na danke …