tut: Seiten im Netzwerk sperren
Hier eine kleine, schnelle Möglichkeit, um einen Computer und sich selbst zu schützen.
Wer einem Computer-Benutzer etwa den Zutritt zu einer Seite versperren möchte, kann einfach einen Eintrag in die “hosts“-Datei einfügen. Die ist in jedem Falle auf jedem Rechner vorhanden – es ist keine besondere Kenntnis eines Routers oder sonstigem High-Tech erforderlich.
Die Datei befindet sich in %SystemRoot%/system32/drivers/etc/ und hat keine spezielle Dateiendung.
(Die Datei hosts gibt es auch bei Linux- / Unix-, Mac-, Android- (oder andere Mobile-Derivate) -Systemen – hier der Link zum WiKi-Eintrag
)
Sie kann einfach mit einem Text-Editor geöffnet werden.
Unter Windows Vista und 7 müssen spezielle Nutzer-Rechte vorhanden sein bzw. eingestellt werden, um diese Datei zu bearbeiten.
“hosts” sieht so aus (im unbearbeiteten Zustand):
# Copyright (c) 1993-1999 Microsoft Corp.
#
# Dies ist eine HOSTS-Beispieldatei, die von Microsoft TCP/IP
# für Windows 2000 verwendet wird.
#
# Diese Datei enthält die Zuordnungen der IP-Adressen zu Hostnamen.
# Jeder Eintrag muss in einer eigenen Zeile stehen. Die IP-
# Adresse sollte in der ersten Spalte gefolgt vom zugehörigen
# Hostnamen stehen.
# Die IP-Adresse und der Hostname müssen durch mindestens ein
# Leerzeichen getrennt sein.
#
# Zusätzliche Kommentare (so wie in dieser Datei) können in
# einzelnen Zeilen oder hinter dem Computernamen eingefügt werden,
# aber müssen mit dem Zeichen ‘#’ eingegeben werden.
#
# Zum Beispiel:
#
# 102.54.94.97 rhino.acme.com # Quellserver
# 38.25.63.10 x.acme.com # x-Clienthost
127.0.0.1 localhost
der letzte Eintrag wird lediglich vom System ausgeführt (die Raute # wird als Beginn eines Kommentars gewertet und nie ausgeführt).
Wer nun eine Seite sperren möchte, muss einfach die Datei wie hier bearbeiten:
127.0.0.1 www.wer-kennt-wen.de
Damit wird dem Computer vorgegaukelt, dass www.wer-kennt-wen.de bei der Adresse 127.0.0.1 zu finden ist. Das ist falsch, und so bekommt man in jedem Browser eine solche Fehlermeldung:
Die Fehlermeldung ist in jedem Browser die gleiche. Es lässt den Benutzer im Glauben, dass die Seite momentan nicht zur Verfügung steht.
Möchte man nun Seiten vor unkontrolliertem Zugriff schützten / sperren (z.B. der Rechner seiner Kinder o.ä.), dann muss man für jede Webseite eine entsprechende (falsche), neue Namensauflösung machen. Das heißt in unserem Falle: Jede zu sperrende Webseite muss auf den localhost weitergeleitet werden.
Beispiele:
127.0.0.1 wer-kennt-wen.de
127.0.0.1 www.wer-kennt-wen.de
127.0.0.1 facebook.com
Achtet darauf, dass jede gesperrte Seite vermutlich zweifach auftauchen sollte: mit und ohne www. am Anfang (siehe Beispiel).
Man kann dann noch etliche weitere Seiten sperren, um sein kleines Netzwerk zu schützen oder z.B. sein Büro davor zu bewahren der Sucht nach SocialNetworks zu verfallen.
ICQ kann man übrigens auch sperren – in meiner hosts Datei gibt’s dazu drei Zeilen:
Hier meine kleine hosts – Datei … ![]()
Und hier eine Weitere hosts-Datei, die vor Allem darauf abzielt Spam und Werbung zu blocken…
http://www.mvps.org/winhelp2002/hosts.txt ![]()
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