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Monatsarchiv für Februar 2010

 
 

Wichtig: Purple And Brown

Purple & Brown - zwei zuckersüße Knetfiguren.

Ich möchte hier zwei Geschöpfe aus der Versenkung hervorholen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten: PURPLE & BROWN!

Wer sie nicht kennt, kennen lernen will oder einfach nur lachen möchte, sollte sich den folgenden Videos nicht entziehen…


Purple and Brown Sammlung Teil 1/2 – MyVideo

 


Purple and Brown Sammlung Teil 2/2 – MyVideo

 

 

Werther Effekt

An einem Bahnübergang starb der Sportler Robert Enke 2009


Ich habe schon Mal über die Berichterstattung nach Enkes Tod geschrieben – Aber da ich’s im BildBlog gesehen habe, hier einige Interessante Sachen von einem Journalisten:

 

“Selbstmord ist ansteckend. Berichterstattung über Suizide erhöht die Zahl der Suizide. Das ist der sogenannte „Werther”-Effekt, benannt nach Goethes Roman. Nachdem er erschienen war, soll sich eine Reihe von Lesern in ähnlicher Form das Leben genommen haben wie die liebeskranke Titelfigur.” – so steht es im Blog des Journalisten Stefan Niggemeier.

 

Er schreibt über den Werther-Effekt, interessante Beispiele und um das, was Robert Enkes Tod im November des vergangenen Jahres für die Selbstmordraten bedeuten kann.

 

Auszüge

 

“Je länger und prominenter über den Suizid berichtet wurde, umso größer war der folgende Anstieg der Selbstmordrate. Wenn ein Selbstmord nur in New York groß auf der Titelseite behandelt wurde, nicht aber in Chicago, stieg die Zahl der Selbstmorde in New York stärker als in Chicago. Während eines neunmonatigen Zeitungsstreiks in Detroit 1967/68 sank die Zahl der Selbstmorde hier signifikant.”

 

Niggemeier ist ebenso der Meinung, dass über Suizidfälle nicht berichtet werden soll. Er greift auch auf, dass es laut vielen Journalisten zur (stupiden) Berichterstattung gehört, jedoch man auch als Schreiberling die Folgen (= vorauszusehende Steigerung der Selbstmordrate) seines Handeln nicht von sich weisen darf.

 

“[...] Man könnte den Eindruck haben, eine ganze Branche hätte sich zu einem großen Feldversuch entschlossen, einmal zu testen, wie weit sich die Zahl der Selbstmörder in die Höhe treiben lässt [...].”

 

Jedoch gibt es auch ganz unten einen interessanten Kommentar (290.):

 

“Wie immer in der Soziologie sind die Studien, die auch Grundlage für den obigen Blogeintrag sind, abhängig vom Untersuchungsdesign. Vor allem die Untersuchung (Schmidtke/Häfner 1986), welche den 175% Anstieg der jugendlichen Eisenbahnsuizide [...] behauptet, steckt so voller methodischer Ungereimtheiten, dass es den Anschein hat, die Autoren hätten auf möglichst durchschlagende Ergebnisse hingearbeitet.”

 

Ich für meinen Teil würde den Werther-Effekt zwar nicht leugnen, jedoch sollte man, die Möglichkeit der SuizidratenSteigerung beim Schreiben in Betracht ziehen. Auch wenn diese Statistiken, wie vermutlich jede Zweite über die Wirtschaftskrise, etwas frisiert sein könnten …

 

 

USA: Gericht klagt Arzt in 471 Fällen an

In der "BayBees" Kinderpraxis hat ein Arzt 103 Kinder misbraucht.

Ein Kinderarzt aus dem Landkreis Sussex (US-Bundesstaat Delaware) ist von einem Gericht in 471 Fällen angeklagt worden.
Der 56-Jährige Earl Bradley hat 103 Kinder, darunter nur ein Junge, im Alter von drei Monaten bis 13 Jahren missbraucht und teils auch vergewaltigt. Teilweise habe der Arzt die Taten auf Video aufgenommen, erklärte der ermittlungsleitende Staatsanwalt.

In seiner Praxis habe der Arzt Kinder desöfteren mit in sein “Sprechzimmer” im Kellergeschoss mitgenommen um ihnen dort, laut der Aussage eines zweijährigen Opfers, “weh zu tun.”

Das zwei Jahre alte Kind habe die Ermittler auf die Fährte des Arztes geführt und damit erwirkt, dass Bradley seit Dezember 2009 festgenommen ist. Die Kaution wurde damals auf 2,9 Millionen US-Dollar festgesetzt (Cash Bond).

Bradley war Arzt in einer Praxis, namens “BayBees Pediatics” in Lewes, Delaware.

Mal für Mal verstehe ich solche Taten weniger – vor allem, wenn es eine Vertrauensperson, wie ein Arzt ist.

Rammstein – Weißrussland erklärt die Gruppe zum Staatsfeind

Weißrussland erklärt Rammstein zum Staatsfeind - Zensur oder einfach dämlich?!

Rammstein zerstört die weißrussische Staatsordnung – so etwas gab jetzt der Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit von sich.

Die Rammstein-Songs seien “Propaganda für Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten“. Nicht, dass das etwas politisch unkorrekt ist, nein – es ist etwas in der Art wie “Zensur”.

“Eine Erlaubnis für ein Rammstein-Konzert ist ein Fehler, der uns viel kosten kann.”
Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit in Weißrussland

Laut der russischen Nachrichtenagentur Novosti findet der Vorsitzende des Rats besonders die Nutzung faschistischer Symbole anstößig. Außerdem zeige Rammstein während des Konzerts pornografische- und gewalttätige Szenen.

Auch Präsident Aljaksandr Lukaschenka steht nicht gerade für Weltoffenheit: Weißrussland gilt als einer der letzten autoritär, und damit diktaturgleich geführten Staaten in Europa. Nach einer “Internetzensur” in Weißrussland, wäre es nicht weit auch ein Konzert zu blockieren. Daher können die Herrschaften es sich auch leisten das am 07. März 2010 in Minsk (Landeshauptstadt) geplante Rammstein-Konzert zu beschießen…
Wenn das Konzert gespielt werden soll, müsse der Programmablauf kontrolliert werden, um “Extremismus” zu unterbinden. Die Würde des Veranstaltungsortes dürfe nicht beschmutzt werden.

Hier ein WikiAuszug für “Staatsfeind”:

Mit dem Ausdruck Staatsfeind bezeichnet ein Staatswesen Personen, die dem Bestand und der Sicherheit der Gesellschaft entgegenarbeiten, wie etwa durch Landesverrat und Hochverrat.

Klick-Attacke

 

Ich weiß nicht wieso, aber: KLICKT EINFACH!

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