Das Praktikantenleben
Für viele Menschen ist ein Praktikant einfach nur ein Jüngling, dem die Erfahrung fehlt und er somit eigentlich nutzlos im Unternehmen herumtingelt.
So oder noch härter sehen das Thema “Praktikum” wohl einige Mitarbeiter. Die einen geben sich nichtmals die Mühe den Namen des “Subjekts” zu merken. Und schon schwirrt das Praktikantenwesen namenlos durch die große Firma und weiß sich nicht viel besser zu helfen, als: nichts tun oder auch Mal unnützes tun.
Dass während der Frühstückspause über Themen geredet wird, die der Praktikant nicht nachvollziehen kann ist auf Grund von dem zu kurzen Aufenthalt nur natürlich. Darum versucht er sich meist anders abzulenken: Das Handy wird gezückt und fröhlich lächelnd werden dann alle drei Schwierigkeitsstufen von “Guitar Hero” durchgespielt.
Nun aber zu meinem Praktikantendasein: Ich muss ca. 9 Monate meiner Ausbildung in verschiedenen Betrieben als Praktikant verbringen. Diese Praktika sollen mir vermitteln, wie es “hinter den Kulissen” aussieht: Mir soll vermittelt werden, wie man normalerweise Kabel verlegt oder wie man kleinere Schaltungen realisiert. Auch Datentechnik (EDV / IT) soll gelehrt werden, damit ich verstehe, wie man z.B. Netzwerke verbindet.
All das soll mir später helfen gezielter zu arbeiten.
In einem großen Unternehmen habe ich eine Praktikumsstelle für 4 Wochen bekommen – 2 Wochen Elektrowerkstatt und 2 Wochen IT-Abteilung.
Folgendes habe ich dabei gelernt:
- Wie man eine Schützschaltung macht (Wendeschütz, Selbsthaltung etc.)
- bei o.g. wurde mir lediglich gezeigt, wo Kabel, Schütz und Stromanschluss sind
- Die Administrator-passwörter für viele PCs
- Dass das Unternehmen im Bereich IT ein absoluter Saustall ist
Aber das Ganze mache ich ja schließlich nicht umsonst: Eine Schulterprellung bei >richtiger< Arbeit gab's kostenlos dazu und mein Chef bezahlt mich weiterhin für's nichts-dazu-lernen.
Na denn Mal: Prost!






