Die leidige Suche nach einem freien Parkplatz
Parkplatz unterhalb des Krankenhauses gut besucht – schlechte Chancen für Kurzzeitparker in der Nähe
Das Parken im Zentrum Bitburgs ist dieses Jahr ein oft diskutiertes Thema. Als „Problemkind“ gilt auch die Situation rund um die Marienhausklinik.
Bitburg. (bur) Wer das Kranken- oder Ärztehaus in Bitburg besuchen will muss mühselig einen Parkplatz suchen. Wer es dann noch eilig hat und eventuell einen Patienten abholen- oder absetzen möchte, hat ein besonderes Problem: Die nächstgelegene Parkfläche unterhalb des Krankenhauses ist trotz Gebühren von 60 Cent pro Stunde meist komplett belegt.
Gerade in einer Notfallsituation, in der man selbstständig die Ambulanz aufsuchen muss, ist es schwierig schnell einen freien Parkplatz zu finden. Auch Herr T. aus K. machte diese Erfahrung, als er im Frühjahr mit seiner Frau ins Krankenhaus musste und gleich drauf einen Strafzettel für das Überschreiten der Höchstparkzeit erhielt. „Man kann nicht durch die Stadt irren um einen freien Parkplatz zu finden“, so T..
Zwar sind rund um die Marienhausklinik genügend Parkgelegenheiten vorhanden, doch vor Allem der sehr beliebte Parkplatz unterhalb der Krankenhausstraße bietet nur selten eine Chance für Kurzzeitparker.

Wenn die Parkplatzsuche zur Qual wird: Besucher des Kranken- und Ärztehauses suchen oft lange nach einem freien Parkplatz in der Nähe.
Mit dem Parkplatzkonzept hat die Stadt Bitburg in diesem Jahr versucht, freie Parkplätze zu schaffen und Dauerparkern einen Riegel vorzuschieben. „Wir haben das getan, was wir konnten“, meint Herr Y. von der Stadt Bitburg. Darunter fallen auch die Einführung der Höchstparkzeit von drei Stunden am Parkplatz unterhalb des Krankenhauses sowie die neue Gebührenpflicht auf Bitburgs größter Parkfläche am „Alten Gymnasium“.
Als Alternative bleibt noch das Parkhaus „Annenhof“ in nächster Nähe zur Marienhausklinik. Wer dort parkt zahlt teure 1,50 Euro für jede angefangene Stunde. Ein Großteil der 216 Plätze im Parkhaus ist allerdings dauerhaft vermietet und so kurvt man auch „am Annenhof“ umher.
Patienten und Besucher, die mit dem eigenen Auto zum Ärzte- und Krankenhaus möchten werden so in jedem Fall zur Kasse gebeten.
Letztlich bleibt für Kurzparker in einer heiklen Situation meist nur noch das schnelle Halten auf den Behindertenparkplätzen vor der Marienhausklinik, um so lange Wegstrecken zu vermeiden. Zwar ist hier die Vorlage eines gültigen Ausweises notwendig, dennoch stehen dort des Öfteren unerlaubter Weise Fahrzeuge.
„Keiner stellt sofort einen Strafzettel aus, wenn man in einer dringlichen Angelegenheit kurz auf dem Behindertenparkplatz hält“, meint Y. der Stadt.
Das sollte jedoch die Ausnahme bilden.
Dieser Artikel wurde leider nicht im "Trierischen Volksfreund" veröffentlicht, deshalb hier als alternative online zum nachlesen.







